{"id":3127,"date":"2023-09-23T05:56:34","date_gmt":"2023-09-23T05:56:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.roemische-legion.de\/?page_id=3127"},"modified":"2026-04-13T07:49:02","modified_gmt":"2026-04-13T07:49:02","slug":"mitglieder-einer-legion","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.roemische-legion.de\/de_de\/?page_id=3127","title":{"rendered":"Legio II Italica &#8211; Mitglieder einer Legion"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Die R\u00f6mische Legion der fr\u00fchen und mittleren Kaiserzeit.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die r\u00f6mische Legion der fr\u00fchen und mittleren Kaiserzeit hatte einen Mannschaftssollstand von 6.000 Mann (Kombattanten, B\u00fcrochargen, Unteroffiziere und Offiziere &#8211; ohne Diener, Pferdeburschen und Trossknechte) Die r\u00f6mische Legion war eine reine Infanterietruppe, verf\u00fcgte \u00fcber eine 120 Mann starke Stabsreiterei, zum Teil bespannte Artillerie und eine Pioniermannschaft, die alle im Stand der Centurien gef\u00fchrt wurden. Dazu kam eine ca. 500 Mann starke Veteranentruppe (<strong>vexillum veteranorum<\/strong>). <\/p>\n\n\n\n<p>Die kleinste Verpflegungseinheit der Legio war das <strong>contubernium<\/strong> von 8 Mann, die kleinste taktische Einheit die <strong>Centurie<\/strong> von 100 Mann Sollstand, was abz\u00fcglich aller in den Stammlisten gef\u00fchrten R\u00e4nge etwa 80 Mann k\u00e4mpfende M\u00e4nner bedeutete. Zwei Centurien wurden zu einem <strong>Manipel<\/strong> zusammengefasst, innerhalb dessen sie ungleichen Ranges waren. Hier unterscheiden sie sich als<strong> priores<\/strong> (die Erste von Zweien)und <strong>posteriores <\/strong>(hinten anstehend), was auch im Rang des Centurios seinen Niederschlag hatte. Drei Manipel oder sechs Centurien bildeten eine <strong>Kohorte<\/strong>. Die gesamte Legion z\u00e4hlte 10 Kohorten, die mit den Ziffern I &#8211; X bezeichnet waren. Die neun Kohorten , die II. bis X. waren gleich gegliedert in sechs Centurien oder drei Manipel und umfassten jeweils 480 &#8211; 500 Soldaten. Die erste Kohorte war doppelt so stark. Sie bestand aus <strong>Doppelcenturien<\/strong> oder drei Manipel. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"724\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.roemische-legion.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/DSC_0043-724x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4657\" srcset=\"https:\/\/www.roemische-legion.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/DSC_0043-724x1024.jpg 724w, https:\/\/www.roemische-legion.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/DSC_0043-212x300.jpg 212w, https:\/\/www.roemische-legion.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/DSC_0043-768x1086.jpg 768w, https:\/\/www.roemische-legion.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/DSC_0043-1086x1536.jpg 1086w, https:\/\/www.roemische-legion.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/DSC_0043-8x12.jpg 8w, https:\/\/www.roemische-legion.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/DSC_0043-1200x1697.jpg 1200w, https:\/\/www.roemische-legion.de\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/DSC_0043.jpg 1443w\" sizes=\"auto, (max-width: 724px) 85vw, 724px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Schema einer Legion<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Die Centurie wurde mit dem Namen des kommandierenden Centurio bezeichnet. Andererseits dr\u00fcckte sich die Position der Centuria innerhalb der Schlachtordnung in der Rangbezeichnung des Centurios aus. Etwa claudius princeps prior oder gordianus hastatus posterior. Die Centurionen der I. Kohorten waren die rangh\u00f6chsten Truppenoffiziere  der Legion und wurden <strong>primi ordines<\/strong> (Die Primi Ordines waren die f\u00fcnf Centurionen der ersten Kohorte) genannt. (<strong>Ordo = Centuria<\/strong>) Der Centurio in der I. Kohorte hie\u00df <strong>primus pilus<\/strong>. Er geh\u00f6rte dem Legionsstab an und war auf dem Sprung in die h\u00f6here Offizierslaufbahn. <\/p>\n\n\n\n<p>Das Kommando \u00fcber die Legion hatte der <strong>Legatus Augusti Legionis<\/strong> (Ausnahme der Legionen in \u00c4gypten). Er war senatorischen Ranges. Ihm zur Seite standen sechs <strong>Milit\u00e4rtribunen<\/strong>; der senatorische <strong>Tribunus Laticlavius<\/strong> und die f\u00fcnf aus dem Ritterstand kommenden <strong>Tribuni Augusticlavii<\/strong>. Sie alle hatten, mit Ausnahme des <strong>Tribunus Sexmestris<\/strong>, der die Legionsreiterei befehligte, kein taktisches Kommando. <\/p>\n\n\n\n<p>Dem Legionslegaten stand zur Seite, sp\u00e4ter als Stabschef fungierend und zuletzt den Legaten aus dem Legionskommando verdr\u00e4ngend, ein erfahrener Truppenoffizier, der <strong>Praefectus Castrorum<\/strong> (Lagervorgesetzter und  dritth\u00f6chster Offizier). Legionslegat, Milit\u00e4rtribunen, Praefectur Castrorum und der Primus Pilus bildeten den Legionsstab. In diesem, von der obersten Heeresleitung abkommandiert, dienten noch verschiedene Verbindungs- und Nachrichtenoffiziere. Sie hatten als Sicherheitsoffiziere die Verbindung mit dem kaiserlichen Generalstab in Rom aufrecht zu erhalten. <\/p>\n\n\n\n<p>Unterst\u00fctzt wurde die Legion von Hilfstruppen (Auxiliareinheiten). Diese Auxiliareinheiten bestanden in der Regel aus Soldaten verb\u00fcndeter V\u00f6lker, die aus Grenzprovinzen rekrutiert wurden. Sie erg\u00e4nzten die schwere Infanterie der Legionstruppen und stellten laut Tacitus, (r\u00f6mischer Geschichtsschreiber 58 &#8211; 120 n. Chr.) etwa die H\u00e4lfte der regul\u00e4ren r\u00f6mischen Streitkr\u00e4fte. Besonders hervorgehoben wurde die Auxiliarreiterei und spezielle Truppen wie Bogensch\u00fctzen und Schleuderer. Die Mehrzahl der Hilfstruppen waren seit dem 1. Jh. n. Chr. im Hinblick auf ihre Ausr\u00fcstung kaum von Legion\u00e4ren zu unterscheiden. Sie erhielten aber einen geringeren Sold. Die Auxiliareinheiten waren in der Regel in Kohorten (500 Mann) gegliedert und wurden meistens von Pr\u00e4fekten oder Tribunen kommandiert. Die regul\u00e4re Dienstzeit des Auxiliars lag bei 25 Jahren und bei der Entlassung erhielt er das r\u00f6mischen B\u00fcrgerrecht.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Pr\u00e4torianergarde<\/h2>\n\n\n\n<p>Der Name der Pr\u00e4torianergarde stammt aus der republikanischen Zeit Roms. Auf einem Feldzug war der befehlshabende Offizier der Gardetruppe der Pr\u00e4tor. Man kann davon ausgehen, dass diese Einheit eine Art Leibw\u00e4chtertruppe war. W\u00e4hrend es sich zu Anfang um eine relativ kleine Einheit handelte, entwickelte sich diese Truppe mehr zu einer mehrere Kohorten umfassende Leibgarde. Antonius und Oktavian besa\u00dfen jeweils mehrere Kohorten dieser Leibgarde, die sich bei den K\u00e4mpfen zwischen diesen beiden Gegnern besonders hervortaten. <\/p>\n\n\n\n<p>Nachdem Oktavian nach dem Sieg \u00fcber Antonius den Ehrennamen Augustus annahm und erster r\u00f6mischer Kaiser wurde, legte er die Kohorten von Antonius und seine eigene zusammen und schuf hiermit die eigentliche Pr\u00e4torianergarde. Die wichtigste Aufgabe war der Schutz des Kaisers. Drei Kohorten waren in Rom stationiert und auf verschiedene Standorte verteilt. Die \u00fcbrigen Kohorten waren au\u00dferhalb Roms untergebracht und konnten jederzeit nach Rom gerufen werden. Unter Kaiser Tiberius wurden alle Pr\u00e4torianerkohorten auf dem Viminal, einem der sieben H\u00fcgel Roms, stationiert. Sie standen unter dem Befehl von einem oder zwei Pr\u00e4torianerpr\u00e4fekten. Die Pr\u00e4torianer verf\u00fcgten \u00fcber so gro\u00dfen Einfluss, so dass jeder r\u00f6mische Kaiser gut beraten war, sich ihr Wohlwollen zu sichern. Die Garde entschied \u00fcber Kaiserthronnachfolgen und war ma\u00dfgeblich an der Ermordung von Kaisern wie Caligula, Pertinax und Caracalla beteiligt. Ihre Loyalit\u00e4t kostete viele Zuwendungen in Form von Geld und diese Sitte verfestigte sich nach Kaiser Claudius zu einer festen Einrichtung. Kaiser Septimius Severus (11.04.146 &#8211; 04.02.211 n. Chr.) l\u00f6ste die alte Pr\u00e4torianergarde auf und ersetzte sie durch eine neue, ihm loyale Garde, deren Soldaten ein hohes Donativum (Geldgeschenk) erhielten. <\/p>\n\n\n\n<p>Der Sold der Gardisten war drei mal so hoch wie das eines Legion\u00e4rs. Sie mussten nicht so lange dienen (16 Jahre) und gingen mit einem hohen Geldbetrag (5.000 Denare) in den Ruhestand. Sie hatten Anspruch auf gute Pl\u00e4tze bei den Wagenrennen und den Gladiatorenk\u00e4mpfen. Die Kaiser waren bestrebt, sie mit Geldgeschenken zufriedenzustellen. Legion\u00e4re wurden f\u00fcr herausragende Leistungen in der Legion zur Belohnung zur Garde versetzt. Wie die Legion\u00e4re erhielten die Gardisten eine harte Ausbildung, um sich im Kampf zu behaupten. Jede Kohorte wurde von einem Tribun befehligt. \u00c4u\u00dferlich hoben sie sich durch ihre wei\u00dfe Tunika von den Farben rot und braun der Legion\u00e4re ab. Ihre Ausr\u00fcstung war hochwertig, sie trugen Helme im attischen Stil und Ovalschilde (Republikanische Form). Das herausragende Symbol der Pr\u00e4torianer war der Skorpion, der auf ihren Standarten (Signa), den Schilden und teilweise auch auf den Helmen zu finden war. Kaiser Konstantin I. l\u00f6ste nach seinem Sieg \u00fcber seinen Gegner Maxentius im Jahr 312 n. Chr. die Garde nach mehr als drei Jahrhunderten endg\u00fcltig auf.<\/p>\n\n\n\n<p>A<strong>lphabetische Bezeichnung der einzelnen Dienstgrade bzw. Aufgaben<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>ad quam balnei<\/strong> &#8211; Abkommendierter f\u00fcr Beschaffung Badewasser<\/p>\n\n\n\n<p>ad <strong>camellos<\/strong> &#8211; Abkommandierter zu den Kamelen<\/p>\n\n\n\n<p><strong>ad fenum secandum<\/strong> &#8211; Abkommandierter zum Heumachen<\/p>\n\n\n\n<p><strong>agens in lignariis<\/strong> &#8211; Holzbeschaffer<\/p>\n\n\n\n<p><strong>aquilifer<\/strong> &#8211; Adlertr\u00e4ger<\/p>\n\n\n\n<p><strong>architectus<\/strong> &#8211; Architekt f\u00fcr \u00f6ffentliche Bauten<\/p>\n\n\n\n<p><strong>ballistarius<\/strong> &#8211; Gesch\u00fctzbediener<\/p>\n\n\n\n<p><strong>barcarius<\/strong> &#8211; Barkenf\u00fchrer (Kahn, Boot)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>beneficarius<\/strong> &#8211; Aufsicht, z.B. Stra\u00dfen\u00fcberwachung<\/p>\n\n\n\n<p><strong>calo<\/strong> &#8211; Bediensteter, Stallbursche<\/p>\n\n\n\n<p><strong>campidoctor<\/strong> &#8211; Exerziermeister, Unterrichten im Waffengebrauch<\/p>\n\n\n\n<p><strong>capsarius<\/strong> &#8211; Sanit\u00e4ter (Capsa = runde B\u00fcchse f\u00fcr Bandagen)<\/p>\n\n\n\n<p>c<strong>enturio<\/strong> &#8211; Hauptmann (Centum = Hundertschaft), F\u00fchrer einer Zenturie<\/p>\n\n\n\n<p><strong>clibanarius<\/strong> &#8211; schwer gepanzerter Reiter<\/p>\n\n\n\n<p><strong>cornicen<\/strong> &#8211; Hornbl\u00e4ser (Cornu = Horn)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>cornicularius<\/strong> &#8211; Vorsteher im B\u00fcro<\/p>\n\n\n\n<p><strong>custos armorum<\/strong> &#8211; Waffenwart, Schmied<\/p>\n\n\n\n<p><strong>discens architecti <\/strong>&#8211; angehender Architekt<\/p>\n\n\n\n<p><strong>dromedarius<\/strong> &#8211; Kamelreiter<\/p>\n\n\n\n<p><strong>explorator<\/strong> &#8211; Kundschafter<\/p>\n\n\n\n<p><strong>eques<\/strong> &#8211; Reiter<\/p>\n\n\n\n<p><strong>figlinarius<\/strong> &#8211; Ziegelmacher<\/p>\n\n\n\n<p><strong>frumentarius<\/strong> &#8211; Beschaffer f\u00fcr Getreide<\/p>\n\n\n\n<p><strong>funditor<\/strong> &#8211; Schleuderer<\/p>\n\n\n\n<p><strong>horologiarius<\/strong> &#8211; Verantwortlicher f\u00fcr die Lageruhr<\/p>\n\n\n\n<p><strong>imaginifer<\/strong> &#8211; Tr\u00e4ger des Kaiserbildes<\/p>\n\n\n\n<p><strong>interpres<\/strong> &#8211; Dolmetscher, \u00dcbersetzer<\/p>\n\n\n\n<p><strong>lapidarius<\/strong> &#8211; Steinbearbeiter (lapis = Stein)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>lanciarius<\/strong> &#8211; Lanzentr\u00e4ger (Waffe zum Werfen oder Sto\u00dfen)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>legatus legionis<\/strong> &#8211; Befehlshaber einer Legion in den Provinzen<\/p>\n\n\n\n<p><strong>librarius<\/strong> &#8211; B\u00fcroschreiber<\/p>\n\n\n\n<p><strong>medicus<\/strong> &#8211; Arzt<\/p>\n\n\n\n<p><strong>mensor frumenti <\/strong>&#8211; Getreidezuteiler<\/p>\n\n\n\n<p><strong>miles gregarius<\/strong> &#8211; einfacher Soldat = Legion\u00e4r<\/p>\n\n\n\n<p><strong>optio<\/strong> &#8211; Stellvertreter des Centurio<\/p>\n\n\n\n<p><strong>optio valentudinarium<\/strong> &#8211; Verwaltungschef der Krankenstation<\/p>\n\n\n\n<p><strong>pabulator<\/strong> &#8211; zust\u00e4ndig f\u00fcr das Futter der Nutztiere<\/p>\n\n\n\n<p><strong>pequarius<\/strong> &#8211; Tierarzt<\/p>\n\n\n\n<p><strong>praefectus castrorum<\/strong> &#8211; Lagerkommandant <\/p>\n\n\n\n<p><strong>praetorianer<\/strong> &#8211; Gardesoldat<\/p>\n\n\n\n<p>p<strong>rimus pilus<\/strong> &#8211; rangh\u00f6chster Centurio einer Legion<\/p>\n\n\n\n<p><strong>sagittarius<\/strong> &#8211; Bogensch\u00fctze<\/p>\n\n\n\n<p><strong>signifer<\/strong> &#8211; Tr\u00e4ger des Feldzeichens<\/p>\n\n\n\n<p><strong>strator<\/strong> &#8211; Pferdeknecht<\/p>\n\n\n\n<p><strong>tesserarius<\/strong> &#8211; Leiter der Wachstube einer Centurie <\/p>\n\n\n\n<p><strong>tiro<\/strong> &#8211; Rekrut<\/p>\n\n\n\n<p><strong>tribun cohortis<\/strong> &#8211; Kommandeur einer Cohorte<\/p>\n\n\n\n<p><strong>tribun militum<\/strong> &#8211; h\u00f6herer Offizier der r\u00f6m. Armee<\/p>\n\n\n\n<p><strong>tubicen<\/strong> &#8211; Tubaspieler<\/p>\n\n\n\n<p><strong>velites<\/strong> &#8211; Pl\u00e4nkler<\/p>\n\n\n\n<p><strong>veredarius<\/strong> &#8211; Meldereiter<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die r\u00f6mische Legion in der Sp\u00e4tantike. <\/strong>Nicht alle<strong> <\/strong>Bezeichnungen wie z.B. in  Ostrom verwendet, k\u00f6nnen hier f\u00fcr den interessierten Besucher aufgelistet werden. Siehe deshalb die Literaturempfehlung.)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Literaturempfehlung:<\/strong> R\u00f6mische Milit\u00e4rgeschichte &#8211; Studie zur r\u00f6mischen Armee und ihrer Organisation bis ins 6. Jahrhundert n. Chr., Band 2, Autor Marcel Frederik Schwarze, ISBN 9783744883610<\/p>\n\n\n\n<p><strong>armaturae<\/strong> &#8211; niedriger Dienstgrad eines Legion\u00e4rs<\/p>\n\n\n\n<p><strong>biarchus<\/strong> &#8211; Evtl. Aufgabe f\u00fcr die Nahrungsmittelversorgung<\/p>\n\n\n\n<p><strong>centenarius<\/strong> &#8211; Centurio<\/p>\n\n\n\n<p><strong>circitor <\/strong>&#8211; Titel zur Belohnung bei besonderer Pflichterf\u00fcllung<\/p>\n\n\n\n<p><strong>comes<\/strong> &#8211; regionaler Kommandeur, dem Dux \u00fcbergeordnet<\/p>\n\n\n\n<p><strong>contarius<\/strong> &#8211; Reiter mit 3 &#8211; 4 m Lanze<\/p>\n\n\n\n<p><strong>decarchus<\/strong> &#8211; Zehnerschaftsf\u00fchrer<\/p>\n\n\n\n<p><strong>ducenarius<\/strong> &#8211; Centurio<\/p>\n\n\n\n<p><strong>draconarius<\/strong> &#8211; Tr\u00e4ger einer Drachenstandarte<\/p>\n\n\n\n<p><strong>dux<\/strong> &#8211; Befehlshaber der Grenztruppen<\/p>\n\n\n\n<p><strong>excubitor<\/strong> &#8211; Elitesoldat (Garde)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>exarchus<\/strong> &#8211; hoher Milit\u00e4rbeamter<\/p>\n\n\n\n<p><strong>flammularius<\/strong> &#8211; Fahnentr\u00e4ger<\/p>\n\n\n\n<p><strong>hecatontarchus<\/strong> &#8211; Hundertschaftsf\u00fchrer<\/p>\n\n\n\n<p><strong>iunior<\/strong> &#8211; Rekrut<\/p>\n\n\n\n<p><strong>kataphrakt<\/strong> &#8211; gepanzerter Reiter<\/p>\n\n\n\n<p><strong>lanciarius<\/strong> &#8211; Lanzentr\u00e4ger (Waffe zum Werfen oder Sto\u00dfen)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>magister militum<\/strong> &#8211; Oberbefehlshaber eines Verbandes (Comitatenses), Heermeister<\/p>\n\n\n\n<p><strong>magister primus<\/strong> -Reitlehrer oder Exerciermeister<\/p>\n\n\n\n<p><strong>miles gregarius<\/strong> &#8211; gemeiner Soldat<\/p>\n\n\n\n<p><strong>munifex<\/strong> &#8211; gemeiner Soldat<\/p>\n\n\n\n<p><strong>optio centurionis <\/strong>&#8211; Stellvertreter des centenarius<\/p>\n\n\n\n<p><strong>optio draconarius<\/strong> &#8211; rangh\u00f6chster Offizier unter den Fahnentr\u00e4gern oder Draconarii<\/p>\n\n\n\n<p><strong>patricius<\/strong> &#8211; Ehrentitel, an engste Vertraute des Kaisers verliehen<\/p>\n\n\n\n<p><strong>pentarchus<\/strong> &#8211; Befehlshaber \u00fcber 5 Reiter, ihn eingeschlossen<\/p>\n\n\n\n<p><strong>praepositus castri<\/strong> &#8211; eventuell Kommandant eines Kastells<\/p>\n\n\n\n<p><strong>primopilus<\/strong> &#8211; rangh\u00f6chster Ducenarius\/Centenarius einer Legion<\/p>\n\n\n\n<p><strong>primicerius<\/strong> &#8211; konnte mehrere Funktionen in der Legion aus\u00fcben<\/p>\n\n\n\n<p><strong>strategos<\/strong> &#8211; Gouverneur mit milit\u00e4rischen Vollmachten (Ostrom)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>tetrarchus<\/strong> &#8211; Befehlshaber \u00fcber 4 Reiter, ihn eingeschlossen<\/p>\n\n\n\n<p><strong>tribunus legionis<\/strong> &#8211; F\u00fchrer von zwei Regimentern <\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die R\u00f6mische Legion der fr\u00fchen und mittleren Kaiserzeit. Die r\u00f6mische Legion der fr\u00fchen und mittleren Kaiserzeit hatte einen Mannschaftssollstand von 6.000 Mann (Kombattanten, B\u00fcrochargen, Unteroffiziere und Offiziere &#8211; ohne Diener, Pferdeburschen und Trossknechte) Die r\u00f6mische Legion war eine reine Infanterietruppe, verf\u00fcgte \u00fcber eine 120 Mann starke Stabsreiterei, zum Teil bespannte Artillerie und eine Pioniermannschaft, die &hellip; <a href=\"https:\/\/www.roemische-legion.de\/de_de\/?page_id=3127\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eLegio II Italica &#8211; Mitglieder einer Legion\u201c<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":2724,"menu_order":532,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-3127","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.roemische-legion.de\/de_de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/3127","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.roemische-legion.de\/de_de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.roemische-legion.de\/de_de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.roemische-legion.de\/de_de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.roemische-legion.de\/de_de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3127"}],"version-history":[{"count":26,"href":"https:\/\/www.roemische-legion.de\/de_de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/3127\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5172,"href":"https:\/\/www.roemische-legion.de\/de_de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/3127\/revisions\/5172"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.roemische-legion.de\/de_de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/2724"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.roemische-legion.de\/de_de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3127"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}