Presseinformation

Presseinformation kurz

Im Jahr 2009 gründete Klaus Peter Horack mit seiner Frau Astrid die beiden Living-Historie-Interessengemeinschaften LEGIO II ITALICA und LANCIARII LAURIACENSES. Unterstützt wurden sie von ihren beiden Kindern Carolin und Maximilian, sowie von Hans Veit. Beide Darstellungen konzentrierten sich auf die Ausrüstung des römischen Militärs in der Spätantike und sie erhielten bald weitere Mitglieder, die sich besonders für die Spätantike interessierten.

Die LEGIO II ITALICA wurde 165 n. Chr. unter Kaiser Marcus Aurelius (26.4.121 – 17.3.180 n. Chr.) und seinem Mitkaiser Lucius Verus (15.12.130 – 169 n.Chr.) ausgehoben. Der Schwerpunkt der Gruppen beginnt ab ca. 260 – 268 n. Chr. (Kaiser Gallienus) bis Anfang 5. Jahrhundert (Kaiser Theodosius I. ). Im Lager werden die verschiedensten Ausrüstungen und Bekleidungen, auch die der LANCIARII LAURIACENSES, einer Einheit hochspezialisierter Speerträger, gezeigt.  Gegenstände wie Helme und Schilde der Legionäre können durch die Besucher aufgesetzt bzw. getragen werden. Spezielle Fragen zur Ausrüstung, Bewaffnung, Handwerk, Medizin usw. im Lager beantworten unsere Darsteller gerne durch ihr fundiertes Wissen. 

Presseinformation lang

Im Jahr 2009 gründete Klaus Peter Horack mit seiner Frau Astrid die Interessengemeinschaften LEGIO II ITALICA und LANCIARII LAURIACENSES als Living Historie – Gruppen. Unterstützung erhielten sie durch ihre beiden Kinder Carolin und Maximilian, sowie Hans Veit. Weitere Darsteller, die sich für die Spätantike interessierten, konnten gewonnen werden.

Die zweite italische Legion (LEGIO II ITALICA P.F.) wurde um 165 n. Chr. von Kaiser Marcus Aurelius (26.4.121 – 17.3.180 n. Chr.) und seinem Mitkaiser Lucius Verus (15.12.130 – 169 n. Chr. ) ausgehoben. Ab 191 n. Chr. in Noricum Ripense (Ufernoricum) stationiert, wurde die Legion als Schutztruppe gegen die immer stärker auftretenden Germaneneinfälle eingesetzt. Das Legionssymbol war zu Anfang der Steinbock und die römische Wölfin. Um 260 n. Chr. wurden dem Symbol die Zwillinge Romulus und Remus von Kaiser Gallienus (218 – 268 n.Chr.) hinzugefügt. Aus der LEGIO II ITALICA wurden Soldaten für die eigenständige Spezialtruppe, die LANCIARII LAURIACENSES, rekrutiert. Der Namenszusatz Lauriacenses dieser hochspezialisierten selbstständigen Einheit bezog sich auf den Ort Lauriacum. Das Legionskastell befand sich im heutigen Enns (Lorch) in Oberösterreich an der Donau.

Truppenkontingente der Legion wurden nach Bedarf nach Bedaium (Seebruck am Chiemsee), an den Inn nach Ad Enum (Rosenheim), an den Inn nach Boiotro (Passau), nach Rom zur Prätorianergarde, in die Provinz Africa, zum mobilen Einsatzheer oder als Besatzung eines Burgus nach Divita (Deutz) an den Rhein verlegt.

Bei den Schildbemalungen handelt es sich um die überlieferten Darstellungen aus der Notitia Dignitatum, einem spätrömischen Staatshandbuch. Neben dem Schildsymbol der zweiten Italischen Legion (LEGIO II ITALICA P.F.) mit dem schwarz-roten Kreuz (rote Punkte) auf weißem Grund wird zusätzlich die Eliteeinheit hochspezialisierter Speerträger, die LANCIARII LAURIACENSES  mit dem gelben Stern auf rotem Grund gezeigt.

Aktuell zeigen beide Gruppen gemeinsam die Ausrüstung, die Bewaffnung und das Lagerleben in der Spätantike. Aktuell sind sie im süddeutschen Raum die einzigen Darsteller mit Schwerpunkt Spätantike. Das Ziel ist die Wissensvermittlung und Darstellung der verschiedenen Aspekte wie das Handwerk, die Medizin und das Militär. Im Lager beantworten unsere Darsteller spezielle Fragen der Besucher gerne durch ihr fundiertes Wissen. 

Weitere Informationen

Benötigen Sie weitere Informationen, wenden Sie sich bitte per Email an roemische_legion@gmx.de

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