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Die Legio II Italica ist eine Interessengemeinschaft zur Darstellung des 4. Jahrhunderts (Spätantike). Der Auftrag ist die Wissensvermittlung und die Präsentation der verschiedenen Ausrüstungen und Bekleidungen dieser Zeit. Im zivilen Lagerleben wird nach überlieferten Rezepten gekocht.

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Die zweite italische Legion (Legio II) wurde ab 190 n. Chr. in Noricum Ripense (Ufernoricum) als Schutztruppe gegen die immer stärker auftretenden Germaneneinfälle eingesetzt. Das Legionssymbol war die römische Wölfin. Um 260 n. Chr. wurden die Zwillinge Romulus und Remus hinzugefügt.

Der Hauptstandort der Legion befand sich in Lauriacum, dem heutigen Enns (Lorch) an der Donau. Truppenkontingente der Legion wurden nach Bedarf nach Bedaium (Beneficiarier in Seebruck am Chiemsee), an den Inn nach Ad Enum (Rosenheim), nach Rom zur Prätorianergarde, in die Provinz Africa, zum mobilen Einsatzheer oder als Besatzung eines Burgus nach Divita (Deutz) an den Rhein verlegt.

Bei den Schildbemalungen handelt es sich um überlieferte Darstellungen aus der Notitia Dignitatum, einem spätrömischen Staatshandbuch. Der gelbe Stern symbolisiert eine Spezialeinheit, die Lanciarii Lauriacenses (benannt nach dem Ort Lauriacum), diese waren als Plänkler mit kurzen Wurflanzen ausgerüstet. Das andere Schildsymbol zeigt das Kreuz mit roten Punkten der 2ten italischen Legion (LEGIO II ITALICA).

Im Jahr 2009 wurde die Legio II Italica als Living-Historie-Intressengemeinschaft (IG) neu gegründet. Die Schwerpunkte liegen in der Darstellung de 4. Jahrhundert. Das Ziel dieser IG ist die Darstellung der verschiedenen Aspekte: Religion, Handwerk, Lagerleben, Medizin/Militärarzt, röm. Küche, Bogenschießen mit Schießstand und natürlich das Militär.

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